Der Einsatz von Biometrie bei Zutrittskontrollen

Die Nutzung von Biometrie für den Zutritt zu Gebäuden und Objekten ist für den Nutzer meist sehr bequem. Fraglich ist jedoch, welches Verfahren für die Personenauthentifizierung am besten geeignet ist und wie sich Biometrie in einem Unternehmen einführen lässt. Diese und weitere Fragen beantwortet Wolfgang Blender, Produktmanager bei Dormakaba Deutschland GmbH, in seinem Artikel in der Fachzeitschrift „Protector“ in der Ausgabe 10/2021. Weitere Informationen zu Dormakaba Deutschland GmbH sind unter der URL www.dormakaba.com zu finden.

Durch zuverlässige Personenauthentifizierung soll der Zugriff, Zugang und Zutritt unberechtigter Personen ausgeschlossen werden. Blender nennt drei verschiedene Verfahren, die dafür zur Verfügung stehen. Zum einen gibt es die besitzbasierenden Verfahren, bei welchen beispielsweise Chips oder Ausweise zum Einsatz kommen. Daneben existieren auch wissensbasierte Verfahren, bei denen sich die Nutzer Passwörter oder PINs merken müssen. Dazu kommen die seinsbasierten Verfahren. Dies sind die biometrischen Verfahren.

Ein bekanntes Beispiel für ein solches ist das Fingerprint-Verfahren. Dieses hat sich bereits etabliert und wird auch von Dormakaba angeboten. Bei dem Verfahren wird allerdings nicht, wie man vielleicht glauben mag, ein digitales Bild von der Fingerkuppe gespeichert. Dies geschieht zu keiner Zeit. Vielmehr werden die persönlichen Merkmale einer Fingerkuppe vektorisiert. Die Daten werden dann in eine Zahlenreihe umgewandelt und dem entsprechenden Wert wird eine Ausweisnummer (ID) zugeteilt. Diese wird als Referenztemplate abgespeichert.

Auch Gesichtserkennung wird zunehmend eingesetzt. So kann man mittlerweile am Flughafen in Frankfurt und an anderen Airports bei der Lufthansa mit dem eigenen Gesicht als Bordcard einchecken. Dies ermöglichen Biometrieleser von Dormakaba.

Die verschiedenen Verfahren lassen sich auch in einem Multifaktorauthentifizierungsverfahren kombinieren. Denkbar ist hier zum Beispiel die Kombination von Biometrie und der Verwendung einer PIN.

Soll Biometrie in ein Unternehmen eingefügt werden, so ist an erster Stelle die Kommunikation sehr wichtig. Betriebsrat bzw. Personalrat sollten mit ins Boot geholt werden und auch die Mitarbeitenden sollten eine Erläuterung zu dem Einlern- und dem Buchungsvorgang des Systems bekommen. Wichtig ist, dass alle Beteiligten umfassend informiert und aufgeklärt werden. Dabei sollte zum einen auf die Freiwilligkeit der Biometrie-Authentifizierung hingewiesen werden, alternativ könnte für die jeweilige Person beispielsweise ein Ausweis verwendet werden. Zum anderen ist die Aufklärung darüber wichtig, dass keine digitalen Abbilder biometrischer Merkmale abgespeichert werden.

 

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