Energiesparpotential dünnschichtiger Fußbodenheizungen

Am 01. November letzten Jahres trat das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft. Dieses löste sowohl die Energieeinsparverordnung (EnEV), als auch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) ab. Deren bekannten Inhalte blieben aber weitestgehend gleich. Durch ein großes Energieeinsparpotential liegen dünnschichtige Fußbodenheizungen mit dem neuen GEG genau im Einklang. In ihrem Artikel in der Fachzeitschrift *„F+P Fliesen und Platten“ in der Ausgabe 12.2021 betrachtet Burkhard Voß die Vorteile solcher dünnschichtigen, beheizten Fußbodenkonstruktionen.

Durch den flachen Gesamtaufbau und der geringen Estrichmasse wird eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur ermöglicht. Das bedeutet, es wird sehr wenig Energie zum Aufheizen gebraucht. Zudem ist eine geringe Über- und Unterschwingung der thermischen Masse gegeben. Folglich ist es möglich, die Temperaturabsenkung sowie eine Wiederaufheizung besonders energiesparend und schnell zu ermöglichen. Eine Studie des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung (ITG) macht deutlich, dass ein solches System gegenüber einer konventionellen Fußbodenheizung ein erhebliches energetisches Einsparpotential besitzt. Dafür wurde im Konkreten die „Schlüter-Bekotec-Therm“, eine dünnschichtige beheizte Estrichkonstruktion, mit einem klassischen Nasssystem verglichen.

Kernprodukte des dünnschichtigen Systems sind Platten aus Polystyrol oder Folienmaterial, welche eine spezielle Noppenstruktur haben. Die minimale Aufbauhöhe beträgt bis zur Estrichoberkante lediglich 20 bis 52 Millimeter. Durch die geringe Höhe benötigt die Fußbodenheizung lediglich eine Vorlauftemperatur von 27 bis 32 Grad Celsius. Nach der Fertigstellung kann die Gesamtkonstruktion bereits nach sieben Tagen in Betrieb genommen werden. Sie ist dauerhaft verwölbungs- und rissfrei und kann bis etwa fünf Kilonewton pro Quadratmeter belastet werden. Bei fachgerechter Ausführung gibt der Hersteller fünf Jahre Gewährleistung.

Ausgangssituation des Forschungsprojekts war ein Einfamilienhaus, dessen Wohnfläche 160 Quadratmeter groß war. Dieses hatte einen Parallelpufferspeicher und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Insbesondere bei einem intermittierenden Betrieb überzeugte die dünnschichtige Fußbodenheizung. Mit einem deutlichen energetischen Vorteil von 9,5 Prozent kann sowohl in ökologischer, als auch ökonomischer Hinsicht gespart werden. Das System sei nicht nur für Neubauten, sondern auch in Renovierungs- und Sanierungsobjekten als schnell reagierende Fußbodenheizung geeignet.

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