Eis-Energiespeicher – ein Konzept der Zukunft?

Das Bundesland Schleswig-Holstein zählt als Vorreiter in Sachen Energiewende. Unter anderem deshalb, weil das Land bundesweit auf dem ersten Platz landet, wenn es im Stromsektor um den Einsatz von erneuerbaren Energien geht. Dabei wird der Fokus im Rahmen der Energiewende zunehmend auf nachhaltige Wärmeversorgung gelegt. Ziel des Landes ist es, den Anteil sogenannter erneuerbarer Energien bis 2025 am Endenergieverbrauch von aktuell 14 Prozent auf 22 Prozent zu erhöhen. Maßstäbe in dieser Hinsicht setzt die Stadt Rendsburg. Hier installierte man im „Energiequartier Neuwerk Süd“ einen Eis-Energiespeicher. So Bärbel Rechenbach in ihrem Artikel in der Fachzeitschrift *„Moderne Gebäudetechnik“ in der Ausgabe 10/2021.

Zentral beheizt werden damit derzeit drei Quartiere: ein siebengeschossiges, bereits 40 Jahre altes Gebäude der Kreisverwaltung, der danebenstehende neue viergeschossige Erweiterungsbau sowie der etwa 150 m entfernte denkmalgeschützte Backsteinbau „Uhrenblock“. Die Ansprüche sind hoch: pro Jahr sollen 75 Prozent fossile Heizenergie sowie 200 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart werden. Auch Kosten für Vermieter und Mieter sollen sich dadurch reduzieren.

Bereits im Jahre 2014 schob der Klimaschutzmanager des Kreises, Dr. Sebastian Krug, das Projekt „Wärmewende“ an. Für sein Vorhaben gewann er nicht nur den Kreis und die Stadt Rendsburg, sondern auch den Betreiber des „Uhrenblocks“ sowie die Stadtwerke Rendsburg. Projektmanager der Stadtwerke für den „Eisspeicher“ ist Ulrich Kittmann. Laut diesem sei es von Bedeutung gewesen, dass sich das Vorhaben nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich rechnet. Man suchte nach einer Variante, die nicht teurer als die herkömmliche war und zudem langfristig stabil bleiben würde.

Als kompetente Partner gründeten wortmann Energie, Viessmann Eis-Energiespeicher GmbH sowie IPP/ ESN (Power Engineering GmbH) eine Arge. Zudem wurde mit Metternich Haustechnik GmbH zusammengearbeitet. Die Stadtwerke investierten insgesamt 1,1 Mio. Euro. Das Land Schleswig-Holstein steuerte 180.000 Euro bei. Von 2016 bis 2018 dauerte dann das Baugeschehen an. Im Jahr 2019 konnte die komplette Anlage in Betrieb genommen werden.

Das System ermöglicht ein Wärmemanagement auf niedrigem Temperaturniveau, ganz ohne Verlust. Dabei wurde der Eisspeicher mit einem Erdgaskessel sowie Elektro- und Erdgaswärmepumpen kombiniert. In den Sommermonaten kann sogar gekühlt werden, dabei wird der Eisspeicher regeneriert. Diese Phase wird auch „Natural Cooling“ genannt. Weitere Kosten können dadurch gespart werden, dass der Eisspeicher wartungsfrei ist.

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