Die Zukunft des Schienenverkehrs – Welche Maßnahmen sind notwendig?

Der *Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hatte ein Gutachten bei der
*Unternehmensberatung Roland Berger in Auftrag gegeben. Ermittelt werden sollte, welche
Maßnahmen zur Erreichung der gesetzten bahnpolitischen Ziele bis zum Jahre 2030
notwendig sind. Das Gutachten mit dem Titel „Zukunft Schienenverkehr“ wurde nun am 30.
September 2021 im Rahmen einer verkehrspolitischen Diskussionsveranstaltung in Berlin der
Fachöffentlichkeit vorgestellt. So ein Artikel in der Fachzeitschrift „*Rail Business“ in der
Ausgabe 40/21 vom 4. Oktober 2021.

Gemäß dem Gutachten sind ganze einhundert verschiedene Einzelmaßnahmen notwendig, um
die angestrebten Ziele zu erreichen. Laut Nico Falk, Mitautor des Gutachtens, gibt es drei
Rubriken, denen sich die Maßnahmen zuordnen lassen. Dies ist zum einen die Rubrik
„Rahmenbedingungen“. Dazu gehört insbesondere eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit der
Schiene. Zum anderen wird weiterhin zwischen den Rubriken „Fahrzeuge und Infrastruktur“
und „Innovation und Qualität“ differenziert. Die Rubrik „Fahrzeuge und Infrastruktur“
umfasst den Kapazitätsausbau des Netztes genauso wie die digitalisierte automatische
Kupplung. Die Rubrik „Innovation und Qualität“ umfasst die Digitalisierung,
Personalbedarfsdeckung, gemeinsame Plattformen und eine Angebotsverbesserung.

Roland Berger sieht ein 100-Tage-Programm als sinnvoll an. Dieses sollte aus Vorhaben
bestehen, welche schnell umgesetzt werden können. Somit solle eine Art Anschubwirkung
erzielt werden. Zu diesen Erstmaßnahmen gehören unter anderem der Bürokratieabbau und
die Sicherstellung von Haushaltsmitteln, welche für den Infrastrukturausbau anberaumt
werden.

Die Maßnahmen, welche von der Unternehmensberatung empfohlen werden, sollen insgesamt
etwa 52 Mrd. Euro kosten. Dabei sind allein für den Infrastrukturausbau circa 32 Mrd. Euro
angedacht.

Ziel der Maßnahmen soll es sein, eine deutliche Verkehrsverlagerung auf die Schiene zu
erreichen. Der Marktanteil soll von den jetzigen 18 Prozent bis 2030 auf 25 Prozent ansteigen.
Dadurch soll sich der Ausstoß von CO2 von etwa 59 Mio. Tonnen im Jahr 2019 auf etwa 31
Mio. Tonnen im Jahr 2030 reduzieren.

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