Der Einsatz von BIM in Europa – ein Vergleich

Das Unternehmen *PlanRadar wertete in diesem Jahr zwölf verschiedene Studien und Erhebungen aus verschiedenen Ländern aus, um mehr über den Einsatz von BIM in Europa in Erfahrung zu bringen. Auch Interviews mit Experten aus der Baubranche wurden geführt. Rudi Pistora, Head of Sales bei PlanRadar, liefert in seinem Artikel in der Allgemeinen Bauzeitung vom 24. September 2021 einen Überblick zum aktuellen Stand in Sachen BIM-Entwicklung und -Implementierung.

Building Information Modeling (BIM) gilt als auf dem Vormarsch in Europa. Doch das Unternehmen PlanRadar wollte genau wissen, wer BIM bereits wie einsetzt und inwiefern die BIM-Technologie durch die jeweiligen Regierungen der verschiedenen Länder geregelt und unterstützt wird. Dabei fokussierte man sich auf Unternehmen, welche im Bausektor angesiedelt sind. Betrachtet wurden aber nicht nur Planer und Architekten, sondern auch Projektentwickler, Bauunternehmer und Bauträger.

Auf dem ersten Platz des europaweiten Vergleichs landet Großbritannien. BIM wird hier von etwa 80 Prozent aller Unternehmen eingesetzt. Seit 2007 hat Großbritannien BIM-Standards entwickelt. In Deutschland wird die BIM-Technologie von circa 70 Prozent der Unternehmen genutzt. Seit dem Jahre 2017 ist der Einsatz bei solchen Projekten verpflichtend, welche im Wert über der 100 Millionen Euro – Grenze liegen. Zudem ist seit 2020 die Nutzung bei öffentlichen Aufträgen vorgesehen, welche den Bau der Bundesinfrastruktur betreffen. Auch der Bau infrastrukturrelevanter Gebäude ist hiervon umfasst.

Auf dem dritten Platz des Vergleichs landet Frankreich. Hier verwenden rund 60 Prozent der Unternehmen aus der Baubranche BIM-Technologie. Weiter hinten in der Tabelle sind Russland mit einem Wert von 10 Prozent und die Schweiz mit einem Wert von 20 Prozent angesiedelt.

Festzuhalten ist, dass oftmals noch einheitliche Normen und Standards fehlen, ebenso braucht es staatliche Regelwerke für die Technologie. Es mangelt zudem häufig an Unterstützung seitens des Staates für die BIM-Nutzung. Auch der Fachkräftemangel erschwert die zügige Implementierung.

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