Das „Detmolder Modell“ von Pyramis

Preisgünstigen Wohnraum gibt es fast nirgendwo mehr zu finden. Kommunen haben nicht die nötigen finanziellen Mittel und wegen der Rendite baut die Branche lieber hochpreisig. Schon seit einiger Zeit schreiben Kommunen Quoten bei dem Neubau von Wohnungen vor, doch auch diese können von den Bauherren umgangen werden. Die Pyramis Immobilen Entwicklungs GmbH hat nun ein Konzept entwickelt, mit welchem die Kommune selbst Bauherr wird, ohne ein eigenes finanzielles Risiko eingehen zu müssen und die personellen sowie zeitlichen Ressourcen aufzuwenden. So Thorsten Karl in seinem Artikel in der *Immobilien Zeitung vom 21. Oktober 2021.

Nach dem Konzept von Pyramis hat die Kommune zumindest darauf Einfluss, an wen vermietet wird und zu welchem Mietpreis. Erprobt wurde die Idee in Ostwestfalen in der Stadt Detmold, welche 75.000 Einwohner hat. Der Stadt fehlte das Geld, um eine ehemalige Siedlung britischer Streitkräfte zu entwickeln und zu erhalten. Deshalb gründete sie mit einer anderen öffentlichen Institution und dem Unternehmen Pyramis eine Quartiergenossenschaft. Von der Stadt werden dann Immobilien und Grundstücke gegen Genossenschaftsanteile in der Form eines Aktivtauschs eingebracht. Mit zwei Genossen hat die Stadt die Mehrheit und kann ihre Interessen gut durchsetzen. Durch eine Einlage werden alle künftigen Mieter selbst Genossenschaftsmitglied. Dies ist in der Satzung geregelt, deren Änderung die Kommune zustimmen müsste. Überwacht wird dies durch einen fünfköpfigen Aufsichtsrat.

Die Genossenschaft nimmt als Kreditnehmerin Kredite auf, welche sie für kommunalwirtschaftliche Konditionen bekommt. Dadurch wird die Finanzierung der Quartiersentwicklung gewährleistet und der kommunale Haushalt bleibt unbelastet. Personal wird durch das Privatunternehmen gestellt, ebenso stellt es immobilienwirtschaftliche und juristische Fachkenntnisse zur Verfügung.

In der Detmolder Siedlung wurden die 44 Mieteinheiten für 6,30 Euro/ m2 vermietet. Jeder neue Mieter ist ein neues Genossenschaftsmitglied. In der Stadt wird nun an der Realisierung zwei weiterer Vorhaben gearbeitet, an denen das „Detmolder Modell“ umgesetzt werden soll. Ähnliche Projekte sind im Rhein-Kreis Neuss und in Nottuln (Kreis Coesfeld) geplant.

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