2021 – Preise für Baumaterialien stark gestiegen

Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte mit, dass die Erzeugerpreise einzelner Baustoffe im Jahr 2021 durchschnittlich so stark gestiegen sind, wie seit 1949 nicht mehr. Allen voran die Erzeugerpreise für Stahl und Holz. So ein Artikel in der *Allgemeinen Bauzeitung vom 18. Februar 2022.

Ursächlich für diese Entwicklung sind neben der erhöhten Nachfrage auch Rohstoffknappheit sowie Lieferengpässe. So stieg der Erzeugerpreis von Konstruktionsvollholz im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt beispielsweise um 77,3 Prozent. Für Bauholz konnte eine Steigerung von 61,4 Prozent verzeichnet werden, für Dachlatten eine Preissteigerung von 65,1 Prozent.

Die Erzeugerpreise von Betonstahl in Stäben stiegen im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt um 53,2 Prozent an, bei Betonstahlmatten waren es 52,8 Prozent. Auch Metalle wurden um insgesamt 25,4 Prozent teurer. Auch die gestiegenen Erdölpreise wirkten sich auf den Baustellen aus. So stieg der Preis von Bitumen auf Erdölbasis um 36,1 Prozent. Als Ursache hinzukamen auch die insgesamt gestiegenen Energiekosten.

Durch diese Preisanstiege des Baumaterials wurden auch Bauleistungen teurer. So stiegen bei einem Neubau eines Wohngebäudes die Preise um etwa 9,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem Holzbau- und Zimmerarbeiten wurden teurer. Hier stiegen die Preise um circa 29,7 Prozent. Entwässerungskanalarbeiten kosteten durchschnittlich 10,9 Prozent mehr, bei Klempnerarbeiten waren es 10,4 Prozent.

Jedoch wurden, trotzt der Preisanstiege mehr Neubauten genehmigt. Dies sei auch staatlichen Förderungsanreizen zu verdanken. Im ersten Quartal 2021 konnte beispielsweise ein regelrechter Baugenehmigungen-Boom verzeichnet werden. Am 31. März des letzten Jahres endetet nämlich die Antragsfrist des Baukindergeldes.

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